Versicherung öffentlicher Dienst Doktoranden Promotion Doktorarbeit VBL extra klassik
SCIENCE

VBL klassik vs. VBL extra – Welche ist die Richtige für dich?

Wer seine Promotion über eine Stelle im öffentliche Dienst finanziert, kann von der betrieblichen Altersvorsorge des Tarifgebiets West oder Ost profitieren. Diese Versicherung ist Pflicht und wird automatisch von eurem Arbeitgeber für euch abgeschlossen. Versichert ist man dann bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder oder kurz VBL. Standardmäßig landet man dabei in der VBL klassik, aber in der Regel wird einem die Möglichkeit geboten zur VBL extra wechseln. Der Einfachheit halber behandelt dieser Artikel das Tarifgebiet West.

Die beiden Altersvorsorgemodelle unterscheiden sich in wichtigen Punkten!

Welche Vor- und Nachteile die beiden Versicherungs- und Altersvorsorgemodelle haben, ist dabei nicht immer ganz leicht zu durchschauen. Oft belässt man es einfach bei der VBL klassik, aus Unsicherheit und Angst etwas falsch zu machen. Das ist aber gerade bei Doktoranden nicht immer sinnvoll.

Im Folgenden möchte ich euch deshalb die wichtigsten Unterschiede zwischen VBL klassik und VBL extra vorstellen, damit ihr selbst eine fundierte Entscheidung treffen könnt. Natürlich sind dies nur meine Überlegungen. Sie können Denkfehler enthalten und ersetzen auch keine persönliche Beratung direkt bei der VBL, sondern sollen nur ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Dass man standardmäßig bei der VBL klassik versichert ist, kann für Doktoranden und befristet angestellte Wissenschaftler von Nachteil sein.

Denn die VBL klassik zahlt die Sozialleistungen nur, wenn man mindestens 36 Monate (also 3 Jahre) im öffentlichen Dienst gearbeitet und in die Versicherung eingezahlt hat.

Die meisten Promotionen sind zunächst auf 2 Jahre befristet. Die Verlängerung ist dabei nicht immer sicher.

Für dich bedeutet das unterm Strich: Wenn du die Promotion abbrichst oder dein Vertrag nach 2 Jahren nicht verlängert wird, erhältst dafür keinerlei Rentenansprüche.

In der VBL extra gilt diese Wartezeit nicht. Für jedes Jahr, dass du arbeitest erhältst du später auch eine kleine Rente.

Allerdings sind die Rentenzahlungen aus der VBL extra deutlich unattraktiver und du bekommst später weniger Geld.

Die Wichtigsten Unterschiede zwischen VBL klassik und VBL extra im Überblick:

VBL klassikVBL extra
Arbeitgeberanteil6,45%4,00%
Arbeitnehmeranteil1,41%Keiner
Verzinsung3,25%0,25%
Erhöhung durch soziale KomponentenJaNein
Wartezeit36 MonateKeine
Beitragserstattung möglichJaNein
Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn0,3% (max. 10,8%)0,3%
Anerkennung bei anderen VersicherernJaKapitalwerte evtl. übertragbar

Hier kann man sehen, dass bei der VBL klassik deutlich mehr ins System eingezahlt wird. Logischerweise erhält man dafür dann später auch mehr Geld im Alter. Der Arbeitgeber zahlt ganze 6,45% und man selbst legt nochmal 1,41% oben drauf. Bei der VBL extra sind es nur 4%, die der Arbeitgeber zahlt. Dazu kommt, dass die Beiträge bei der VBL klassik mit 3,25% sehr attraktiv verzinst werden.

Rechnen wir das Ganze doch mal durch:

Der Durchschnitts-Doktorand verdient im Tarifgebiet West bei einer 50% Anstellung ca. 1836 € Brutto im Monat. Das Gehalt kannst du auch hier nachrechnen.

VBL klassikVBL extra
Arbeitnehmeranteil/ Monat118 €73 €
Arbeitgeberanteil/ Monat26 €0 €
Monatsbeitrag Gesamt144 €73 €
Jahresbeitrag Gesamt1728 €876 €

So berechne ich meine spätere Rente:

Wieviel Rente man hinterher tatsächlich bekommt, errechnet sich durch ein Punktesystem. Je mehr Rentenpunkte man während seines Arbeitslebens erwirbt, desto mehr Geld gibt es hinterher. Aber aufgepasst: Die Versorgungspunkte werden nämlich unterschiedlich berechnet, je nach Versicherungsart. Wer in der VBL klassik versichert ist, kann folgende Formel anwenden:

Formel rentenpunkte vbl klassik

Für alle die bei der VBL extra versichert sind, gilt hingegen diese Formel:

Formel rentenpunkte vbl extra

Der Altersfaktor kann einer Tabelle auf der Seite der VBL entnommen werden. Wer mit 27 anfängt zu promovieren, kann in der VBL klassik mit einem Altersfaktor von 2,2 rechnen, in der VBL extra hingegen nur mit einem Altersfaktor von 0,9.

Während sich also in der VBL klassik die Rentenpunkte multiplizieren, verliert man bei der VBL extra jedes Jahr einen kleinen Teil seiner Rentenpunkte durch die Multiplikation mit dem Altersfaktor.

Wie ihr seht, werden die Rentenpunkte in beiden Versicherungen ziemlich unterschiedlich berechnet. Dadurch haben VBL extra Versicherte zwar von Anfang an Rentenansprüche und Versicherungsschutz, diese sind aber fast schon verschwindend gering im Vergleich zu den Rentenansprüchen aus der VBL klassik. Ich habe das unten mal grafisch dargestellt. Um die Rentenpunkte pro Jahr korrekt berechnen zu können bin ich von folenden Gehaltssteigerungen ausgegangen:

1. Jahr2. Jahr3. Jahr
Gehalt1836€2038€2147€
VBL klassik Altersfaktor2,22,22,1
VBL extra Altersfaktor0,930,920,92
rentenpunkte vbl
So viele Rentenpunkte könnt ihr mit einer TV-L 13 50% Stelle im öffentliche Dienst innerhalb von 3 Jahren in der VBL klassik und VBL extra sammeln.

Aber wieviel Rente steht mir denn nun zu, wenn ich 3 Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet habe?

Nun, alle die in der VBL klassik versichert sind und vor Ablauf der 3 Jahre endgültig aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden, erhalten gar nichts. Sie können aber ihren selbst bezahlten Anteil wieder zurückfordern. Das muss aber aktiv bei der VBL beantragt werden, sonst passiert da nichts. Der Eigenanteil wird übrigens nicht mit den attraktiven 3,25% verzinst. Man bekommt nur zurück, was man auch tatsächlich eingezahlt hat.

Wer sich entscheidet doch im öffentlichen Dienst zu bleiben, kann seine Rentenansprüche aus der VBL klassik behalten. Für die 3 Jahre Doktorarbeit bekommt er pro Rentenpunkt 4€ Rente.

Insgesamt bekommt man bei der VBL klassik für die 3 Jahre Arbeit eine Rente von ca. 55€ pro Monat (4€ x 13,85). Die Verzinsung muss hier noch entsprechend mit einberechnet werden.

Bei der VBL extra behält man seine Rentenansprüche auch wenn man vor Ablauf der 3 Jahren aus dem öffentlichen Dienst ausscheidet. Durch die weniger wohlwollende Berechnung erhält man hier allerdings nur knappe 9€ Rente pro Monat (4€ x 2,24). Durch die schlechte Verzinsung von 0,25% sind es später wahrscheinlich noch deutlich weniger, Inflation sei Dank. Dafür hat man bei der VBL extra aber die Chance an Überschüssen beteiligt zu werden. Diese Möglichkeit gibt es bei der VBL klassik nämlich nicht.

Es ist auf jeden Fall ein Überlegung wert, das Geld, welches man sich durch den geringeren Beitrag bei der VBL extra spart, in eine eigene Altersvorsorge zu stecken, falls noch nicht vorhanden.

Wenn du wissen willst, wie man sein Geld mit einer guten Rendite anlegt, schau doch mal bei Madame Moneypenny oder dem Finanzwesir vorbei.

16 Kommentare

  • wimi

    Hallo,
    was du zur VBLklassik schreibst, stimmt so nicht mehr ganz und war auch schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung outdated. Seit 2018 ist die erforderliche Wartezeit in der VBLklassik nicht mehr 5 Jahre, sondern nur noch 3 Jahre. Dadurch wird sie für viele Doktoranden wieder interessant. Kürzer als 3 Jahre werden wohl die wenigsten Promotionen dauern (Dr. med. mal ausgenommen).

    Kannst du transparent machen, wie du auf die monatlichen 90€ Rente bei selbst anlegen kommst? Das würde dem letzten Paragraph und auch deinem Fazit ein wenig mehr Glaubwürdigkeit verschaffen.

    Viele Grüße,
    wimi

    • plan-b-labor

      Hi Wimi,

      Ich rechne mit 10% Rendite bei einer breit diversifizierten Anlage in Aktien der ETFs. Allerdings habe ich diese Zahl in späteren Artikeln herunterkorrigiert auf 6% nach Steuern, da mir eine konservative Rechnung inzwischen sicherer erscheint und man ja gerade bei Geldanlagen von der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen soll.
      Mit Zuwachssparen (3%) in den ersten 3 Jahren sowie einer weiteren Laufzeit von 34 Jahren (bis 67) komme ich bei 10% Rendite (Zinsansammlung) nach Steuern auf ca. 25.000 €. Bis zum 90. Lebensjahr sind es dann noch 276 Monate. 25.000 €/276 Monate = 91 €. Nicht abgezogen ist hier die Inflation.

      Wie gesagt, die Rechnung ist nicht besonders konservativ und inzwischen würde ich mit anderen Zahlen rechnen. Auch der Punkt, den Max erwähnt hat, sollte Beachtung finden. Zusammen mit der Vekürzung der Unverfallbarkeitsfrist auf 3 Jahre würde ich inzwischen ein anderes Urteil fällen und den Artikel auch zeitnah und umfassend überarbeiten.

      Vielen Dank schonmal hier stellvertrend an alle für euren Input, denn eure Kommentare helfen sowohl mir als auch hoffentlich dem ein oder anderen die VBL besser zu verstehen und für sich die richtige Entscheidung zu treffen.

  • Felix

    Hey Nora,

    schöner Artikel. Zeigt schön die Unterschiede auf bzgl. Betriebsrente als Wissenschaftler. Eine Ergänzung zu deinem Artikeldie mir beim recherchieren zu dem Thema über den Weg gelaufen ist:

    Im Rahmen der Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie vom
    21. Dezember 2015 reduziert sich die Unverfallbarkeitsfrist zum 1.1.18 von 60 auf 36 Monate. Somit sollte man wenn ich das richtig verstehe schon nach 3 Jahren Anstellung Anspruch auf die Auszahlung der Rente nach VBL klassik haben.

    Siehe Abschnitt „2 Versicherungspflicht von Wissenschaftlern“
    https://www.bmi.bund.de/RundschreibenDB/DE/2016/RdSchr_20161010.pdf

    Viele Grüße
    Felix

    • plan-b-labor

      Hi Felix,

      Vielen Dank für den Link zur EU Richtlinie. Die Verkürzung der Unverfallbarkeitsfrist von 5 auf 3 Jahre ist natürlich ein „Gamechanger“ – 5 Jahr können für Doktoranden schwierig zu erreichen sein, 3 Jahre aber sind realistisch. Ich bin nur weiterhin verwirrt über die Infos der offiziellen VBL Website, auf der nach wie vor von 60 Monaten die Rede ist ( https://www.vbl.de/de/versicherte/pflichtversicherung/wissenschaftler/ ). Auch in den Unterlagen die ich vom Personalbüro erhalten habe (Start war bei mir Februar 2018) stehen noch die 60 Monate. Ich werde mich nochmal durch die Unterlagen wühlen, ob ich da einfach nur etwas falsch verstehe oder ob da tatsälich Aktualisierungsbedarf bei der VBL besteht.

  • Max

    Vielen Dank für den schönen Artikel. Ein paar Dinge sind allerdings unklar / falsch:

    – Bei der privaten Rente gehst du davon aus, die Beiträge bis zum 67. Lebensjahr zu zahlen, das ist vernünftig, aber kein sinnvoller Vergleich, wenn du es mit den circa 50€ Rentenbezug durch VBL vergleichen möchtest, die in nur drei Jahren erworben werden.

    – Ab dem 01.01.2018 (und der Artikel stammt aus 2018) wird die gesetzliche Unverfallbarkeitsfrist von Betriebsrentenansprüchen nach dem „Gesetz zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie ab dem 1. Januar 2018“ von bisher fünf auf drei Jahre verkürzt.
    Entsprechend kann – bzw. meiner Meinung nach tut es – sich VBL auch bei Doktoranden lohnen!

    • plan-b-labor

      Hi Max,

      Da hast du natürlich Recht, so habe ich es noch nicht betrachtet. Klar, für die 50€ muss man nur drei Jahre einzahlen, wohingegen man den gesparten Betrag ca. 34 Jahre lang anlegen muss.

      Bei Punkt zwei ist mir wohl tatsächlich ein Fehler in der Recherche unterlaufen. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass auf der Website der VBL immer noch von 60 Monaten Wartezeit die Rede ist. Für Wissenschaftler wird auch explizit darauf hingewiesen, dass genau aus diesem Grund die VBL extra sinnvollver sein kann (Stand 30.09.2018 https://www.vbl.de/de/versicherte/pflichtversicherung/wissenschaftler/ ). Ist die Website da vielleicht nicht ganz uptodate oder verstehe ich da etwas falsch?

      Selbstverständlich hast du Recht: Bei 3 Jahren Wartezeit kann sich die VBL auch für Doktoranden lohnen, da die wenigsten Doktorarbeiten in unter 3 Jahren abgeschlossen werden.

  • Wolfgang

    Hi Nora,
    kannst du vielleicht kurz erklären, wie du die 25 bis 30€ pro Monat (nach drei Jahren also ca. 1000€) anlegst, damit du dir im Rentenalter (also ca. 35 Jahre später) 90€ pro Monat auszahlen kannst?
    Mit welcher durchschnittlichen Rendite pro Jahr rechnest du da?

    • plan-b-labor

      Hi Wolfgang,

      Ich rechne mit ca. 10% Rendite wenn man von einer breit diversifizierten Anlage in Aktien bzw. ETFs ausgeht. Das ist allerdings recht hoch angesetzt. In anderen Artikeln habe ich diese Rendite konservativ korrigiert und rechne dann standardmäßig mit 6% nach Inflation.

  • plan-b-labor

    Hallo Leute, erstmal vielen lieben Dank für eure Kommentare. Ich war die letzten drei Wochen im Urlaub, deshalb kommt meine Antwort etwas spät.
    Ihr habt höchstwahrscheinlich Recht mit eurer Kritik, aber es wird etwas dauern bis ich mich im Detail damit beschäftigen und euch allen ausführlich antworten kann.
    Ihr könnt aber im laufe der kommenden Woche mit meiner Antwort rechnen.

    Viele liebe Grüße
    Nora

  • Kimi

    Hallo,

    vielen Dank für diesen interessanten Blogeintrag.

    Gibt es Erfahrungen, wie das ganze im Falle einer Verlängerung/Fortführung des Arbeitsverhältnis aussieht?
    Konkret stelle ich mir zwei Fragen:

    Kann ich im Falle einer Verlängerung erneut zwischen VBLklassik und VBLextra wählen?

    Mein Verständnis ist, dass man automatisch in die VBLklassik aufgenommen wird, sobald man einen Arbeitsvertrag unterschreibt durch dessen Erfüllung man insgesamt länger als fünf Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt sein wird. Sind in diesem Fall die fünf (oder drei) Jahre Wartezeit für den Rentenanspruch erfüllt, oder beginnt die Wartezeit mit dem neuen Vertrag.

    Beispiel:
    Vertrag 1: 2 Jahre
    Folgevertrag: 3 Jahre
    Ist die erfüllte Wartezeit in diesem 5 Jahre oder 3 Jahre?

    Ich weiß, dass die Leistungen der VBLKlassik nicht rückwirkend angewendet werden. Es geht mir nur um die Wartezeit.

    Liebe Grüße
    Kimi

    • plan-b-labor

      Hi Kimi,

      So wie ich das verstehe, hast du nur einmal die Möglichkeit, dich für die VBLextra zu entscheiden.
      Und zwar nur dann, wenn du
      1. Befristet angestellt wirst.
      2. Die Wartezeit nicht erfüllst.
      3. Keine früheren Versicherungszeiten bei der VBL oder einer anderen Versorgungskasse hast.

      Das bedeutet, wenn du schonmal im öffentlichen Dienst angestellt warst, kannst du bei einer Wiedereinstellung nicht mehr wählen und hast nur noch die Option der VBLklassik.

      In deinem Szenario würde das bedeuten, dass du bei Vertrag 1 noch die Wahlmöglichkeit hast und dich für zwei Jahre über die VBLextra versichern lassen kannst. Bei Vertrag 2 wirst du dann automatisch von deinem Arbeitgeber zur VBLklassik angemeldet. Die Wartezeit für die Anwartschaft der VBLklassik zählt also ab dem ersten Tag im öffentlichen Dienst, egal bei welcher Versicherung du bist.

      Nochmal kurz und knapp die Antowrten zu deinen Fragen:
      1. Nein, im Falle einer Verlängerung kannst du nicht mehr wählen, du wirst automatisch zur VBLklassik angemeldet.
      2. Die erfüllte Wartezeit wäre in diesem Fall 5 Jahre.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

      Liebe Grüße
      Nora

      • Kimi

        Hallo Nora,

        vielen Dank für deine Antwort.

        Mein Beitrag war etwas missverständlich, denke ich. Das Beispiel bezog sich nur auf die zweite Frage (Wartezeit). Wenn man mit einem Vertrag die fünf Jahre im ÖD überschreitet, wird man automatisch in der VBL-Klassik angemeldet. Das ist soweit klar.

        anderes Beispiel:
        Vertrag 1: 2 Jahre (VBL-extra gewählt)
        Folgevertrag: 2 Jahre

        Hätte man zu Beginn des Folgevertrags erneut die Wahl zwischen VBL-Klassik und VBL-extra?

        Liebe Grüße
        Kimi

        • plan-b-labor

          Sorry für die späte Antwort: Habe nochmal bei der VBL nachgefragt und in so einem Fall hat man beim zweiten Vertrag nicht mehr die Wahl. Man kommt dann direkt in die VBL Klassik. Auch wenn man vorher bei der VBL extra war.

          Musste recht lang auf einen Telefontermin warten, aber habe diese Info jetzt aus erster Hand. Hoffe das hilft!

          Liebe Grüße
          Nora

  • Niemand

    Hallo,

    Vielen Dank für die Informationen und die Beispielrechung. Eine Beispielrechnung für die Regelungen im Tarifgebiet Ost wären noch super, da hier die Bedingungen noch einmal deutlich unterschiedlich sind. Die VBLklassik ist dort nämlich ein hauptsächlich kapitalgedecktes System und da hat man von Anfang an einen Anspruch auf den gezahlten Arbeitnehmerbeitrag zur Kapitaldeckung (derzeit 4,25% ?). Ob man nun den Anspruch auf die gesamten gezahlten Leistungen bereits nach drei Jahren hat oder erst nach fünf habe ich immer noch nicht so richtig verstanden. In den Informationen der VBL ist meist immer von fünf Jahren die Regel mit dem Hinweis auf die Unverfallbarkeit nach drei Jahren. Aber gilt das jetzt für beide Tarifgebiete?
    Ein weiterer großer Unterschied ist die VBLextra im Tarifgebiet Ost, da zahlt nämlich der Arbeitgeber 2 % und der Arbeitnehmer auch. In diesem Fall wäre es auch eine Rechnung wert gar keine Versicherung bei 0,25 % Verzinsung abzuschließen, oder? Bzw. wie alt muss man denn werden, damit sich das nach drei Jahren Promotion mit 2 % Arbeitgeberbeiträgen lohnt?

  • cabovow

    Du machst einen Fehler: Der „Zins“ ist bereits durch den Altersfaktor berücksichtigt. Das ist die Idee hinter dem Altersfaktor: Wer länger auf die Rente warten muss, genießt einen höheren Zinseffekt für frühere Beiträge. Doch damit ist alles abgegolten, da gibt’s nichts mehr „oben drauf“.

    Diese fiktive Verzinsung ist übrigens, wie bei jeder anderen Versicherung auch, nicht garntiert. Die Leistungen können, wenn die zukünftige finanziellen Entwicklung der VBL das erzwingen sollten, und nach einem versicherungstechnischen Gutachten, gekürzt werden. Ein nicht unerhebliches Risiko.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.