PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast Monument Valley
Finanzielles,  Lebensfreude

PhD Life: Roadtrip Westküste USA

Hier kommt der versprochene Urlaubsrückblick mit ganz vielen tollen Bildern und Eindrücken von der Westküste der USA. Dazu gibt’s unseren Reiseverlauf und den ein oder anderen Tipp, wie man auch mit kleinem Geld einen tollen, individuellen Urlaub gestalten kann. Auf diese Reise haben wir uns schon seit Ewigkeiten gefreut und haben dementsprechend viel Planung hineingesteckt.

PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast Briefkästen

In diesem Urlaubsrückblick soll es besonders um unsere eigenen Erfahrungen gehen.

Selbstverständlich sind wir weder die ersten, die zu diesem Thema schreiben, noch werden wir vermutlich die Letzten sein. Daher an dieser Stelle ein paar Links zu anderen Erfahrungsberichten, die uns bei der Reiseplanung geholfen haben.

–> Der Beitrag von Travelroads oder Travel-Forever haben uns besonders geholfen.

PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast Mile 13
Mile 13 – Monument Valley.

 

Eines vorweg: Unsere Reise war nicht unbedingt Low Budget, das heißt wir haben uns bewusst den ein oder anderen Luxus gegönnt, wie zum Beispiel den Mietwagen. Man hat hier allerdings relativ viel Spielraum zwischen der günstigsten und der teuersten Option.

In diesem Beitrag soll es vorallem um die günstigste Variante gehen. Jeder kann dann selbst für sich entscheiden, wofür er gerne mehr ausgeben möchte. 

1. Flug

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Landeanflug auf Los Angeles.

Wir hatten Glück: Durch Zufall haben wir Direktflüge mit Lufthansa Frankfurt – Los Angeles für ca. 450 €/ Person Hin- und Zurück bekommen. Ein echtes Schnäppchen. Ich weiß, dass WOW Air gerade unschlagbare Preise anbietet um von Deutschland in die USA zu fliegen.

Freunde von mir sind zum Beispiel sogar für 250 € über den Antlantik geflogen. Allerdings muss man beachten: Bei Billigfliegern ist oftmals weder Entertainment noch Verpflegung dabei. Oftmals bekommt man nicht mal die obligatorische “Langstrecken-Decke” ohne Aufpreis.

Da man bis LA ca. 11h Flugzeit hat, sollte man sich gut überlegen auf welche Annehmlichkeiten man Wert legt und wieviel man bereit ist, dafür extra zu bezahlen.

2. Unterkünfte

Joshua Tree National Park.

AirBnB ist ja zur Zeit etwas umstritten, was die Wohnraumknappheit in Ballungsgebieten angeht. Wir schwören aber nach wie vor darauf, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass man bei AirBnB zu sehr günstigen Preisen unheimlich viel für sein Geld bekommt. Deutlich mehr jedenfalls, als in so manchem Hotel.

Wirklich negative Erfahrungen haben wir noch nie mit AirBnB gemacht, im Gegenteil. Allerdings buche ich vorzugsweise bei Superhosts mit vielen Bewertungen um auf der sicheren Seite zu sein.

Grand Canyon – South Rim.

Bei manchen Sehenswürdigkeiten hat man allerdings nicht wirklich die Wahl. Am Grand Canyon beispielsweise, gibt es eigentlich keine privaten Unterkünfte, nur Lodges und Hotels.

Die Lodges sind direkt am Canyon, aber mitunter am teuersten. Für uns war ein guter Kompromiss das Best Western Grand Canyon Squire Inn in Tusayan. Von da aus sind es noch ca. 15 min Fahrzeit mit dem Auto und der Preisunterschied ist erheblich.

Wir haben ca. 120 €/ Nacht und Unterkunft bezahlt (runtergerechnet auf 21 Tage), wobei San Francisco mit Abstand das teureste Pflaster war.

Wir haben unterwegs andere Reisende getroffen, die ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Gerade zur Haupsaison sind unter 90 € pro Nacht schwer zu erreichen (aber möglich). Besonders interessant war für uns, dass gerade Campervans und Wohnmobile auch nicht günstiger wegkommen.

Eine richtige Low Budget Alternative ist allerdings das Zelt und die Campingplätze in den Nationalparks können sich auch echt sehen lassen.

3. Mietwagen

PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast Mietwagen
Unser Mietwagen.

Gute Mietwägen gibt es schon ab 25 €/Tag (z.B. den Chevrolet Spark oder einen Ford Fiesta) sofern die Fahrer über 25 Jahre alt sind. Für drei Wochen sind das ca. 525 €. Zwei Personen passen auch in ein kleines Auto mit Gepäck.

Bei mehr als zwei Personen würde ich allerdings dringend zu etwas größerem raten, denn irgendwie neigt der ganze Kram, den man so dabei hat, dazu, sich immer weiter auszubreiten und irgendwann das ganze Auto auszufüllen.

Dieses Mal haben wir direkt bei Sixt unser Auto gebucht und alles lief völlig problemlos. Wir haben aber auch mit www.billiger-mietwagen.de und Alamo gute Erfahrungen gemacht, allerdings immer mit Vollkasko und ohne Selbstbeteiligung.

Das hat sich übrigens echt gelohnt, denn bisher hatten wir bei jeder unserer USA Reisen eine Panne bzw. Unfall.

4. Verpflegung

Amerikanisches Essen… Mhhhh.

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass man in keinem anderen Land so gut Essen kann, wie in den USA.

Wie gesund man sich am Ende ernährt, sei allerdings mal dahingestellt. In den großen Städten wie LA und SF hat man auf jeden Fall die große Wahl, egal welcher Ernährungsweise man folgt, man findet immer etwas.

Schwieriger wird es “on the Road”, oft gibt es nur Fast Food Ketten und Walmart. Wir warten noch auf unsere Kreditkartenabrechnung aber ursprünglich hatten wir ca. 35€ pro Person und Tag für Essen angepeilt.

Das klingt nach ziemlich viel und ich weiß auch nicht, ob wir wirklich so viel gebraucht haben. Ich habe zwischendrin immer mal wieder die Preise überschlagen und denke, dass das tatsächlich ganz gut kalkuliert war.

Wir hatten uns bewusst einen hohen Betrag gesetzt, weil wir im Urlaub nicht jeden Cent umdrehen wollen und ständig nachrechnen müssen, ob wir uns das jetzt noch leisten können und wollen. Wir waren überdurchschnittlich oft in Fast Food Ketten essen und ich kann nicht behaupten, dass wir damit besonders günstig weggekommen wären.

Woran ich mich wahrscheinlich auch nie gewöhnen werde, ist das viele Trinkgeld, das in den USA üblich ist. Natürlich haben wir trotzdem immer brav die 15% gegeben, wir wollten ja auch keine Unmenschen sein.

Mein persönlicher Favorit, was Fastfood an der Westküste angeht, ist überigens Panda Express...

 

5. Unternehmungen

PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast San Francisco Unternehmungen
Bike the Bridge – Unser Auflug in San Fransisco.

Kurz vorweg: Wer durch den Südwesten der USA reist, der wird sich vermutlich schwerpunktmäßig für die Nationalparks interessieren.

Diese kann man schon für wenig Geld erleben: Einfach beim ersten Naionalpark gleich den “America the Beautiful” Pass für $80 erwerben. Der deckt den Eintritt für alle großen und wichtigen Parks ab: Zion, Arches, Grand Canyon, Death Valley, Sequioa, Yosemite Joshua Tree etc.

Ohne diesen Pass kostet der Eintritt pro Auto und Park ca. $30. Das läppert sich ziemlich schnell…

PhD Life Urlaub Reise USA Roadtrip Westcoast Valley of Fire
Valley of Fire State Park

Aber Vorsicht: Nicht enthalten sind die State Parks, wie zum Beispiel das Valley of Fire. Hier sind nochmal $10/ Auto extra fällig.

Wo wir uns einen Haufen Geld gespart haben war auf jeden Fall Los Angeles. Hier kann man ein halbes Vermögen lassen wenn man diverse Filmstudiotouren, die Universal Studios oder Disneyland bucht.

Wir haben nichts davon gemacht und haben uns stattdessen auf die günstigen Attraktionen (oder sogar kostenlose) konzentriert. Mit dem Auto sind wir den Venice Boulevard entlang gefahren, haben einen kurzen Stopp am Hollywould Boulevard und Walk of Fame gemacht und sind dann weiter nach Beverly Hills.

Der Mulholland Drive ist auch kostenlos und man hat wirklich grandiose Blicke über LA. Wer zum Griffith Observatory fahren will, muss lediglich die Parkgebühr von ca. $6/ h bezahlen, bekommt dafür aber den Blick aufs Hollywood Sign inklusive.

Zusammenfassung Kosten:

Mietwagen 525 € (21 x 25 €)
Unterkunft 1890 € (21 x 90 €)
Benzin 300 € (Soviel haben wir ungefähr gebraucht.)
Parkeintritt 80 €
Verpflegung 1470 €

= 4365 €

Das sind 2132,50 € pro Person für 3 Wochen USA exklusive Flug. Finden wir eine gute Flugverbindung im mittleren Segment für ca. 600 € sind wir bei ungefähr 2732,50 €.

Ich denke, dass ist ein einigermaßen realistischer Preis für 3 Wochen USA Rundreise. Den kann man sicher noch drücken und nach oben gibt es ja bekanntlich soweiso keine Grenze.

USA Reisetipps kommt übrigens zu einem ähnlichem Ergebnis, allerdings sind hier noch fast 1300 € für Eintritte und Rücklagen obendrauf gerechnet.

 

 

Wie ist das bei euch so? Spart ihr, um euch auch mal etwas extravagantere Reiseträume zu erfüllen? Oder bleibt ihr lieber auf dem eigenen Kontinent? Was sind eure Spartipps um günstig von A nach B zu kommen?

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